Unter Programm finden Sie die Vorträge des Fachkongresses zum Downloaden und unter "Infos" haben wir die Bilder der Veranstaltung 2012 unseres Fotografen online gestellt. Viel Spaß bei der Rückschau!
Treffpunkt Netze 2012
am 27. und 28. März 2012 in Berlin, InterContinental
Rückblick
Handlungsempfehlungen zum Auf- und Ausbau eines intelligenten Verteilnetzes
Die Entwicklungen der deutschen Energiepolitik und deren Folgen für die Netzwirtschaft vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen stand in diesem Jahr im Mittelpunkt der Diskussionen auf dem Fachkongress „Treffpunkt Netze“ des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW). Zudem stellte der Verband gemeinsam mit dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektroindustrie (ZVEI) die Analyse „Smart Grids in Deutschland“ vor. Darin wurde untersucht, welche Technologien zum Einstieg in das intelligente Netz verfügbar sind und welches Potential diese zur Lösung der Herausforderungen in den regionalen Verteilnetzen mitbringen.
Unter dem Motto „Politik und Netze“ beschäftigten sich Fachvorträge, moderierte Dialoge und Podiumsdiskussionen mit den Rollen und Strategien in der Energiewende, einem möglichen neuen Netzkonzept, der Renaissance der Gasnetze sowie dem technologischen Potential in Deutschland.
Dabei unterstrichen bereits die einleitenden Worte von Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, dass der Erfolg der Energiewende auch eine Regulierungswende voraussetzt und sie appellierte an die Politik hier die notwendigen Rahmenbedingungen zu verbessern.
Jochen Homann, neuer Präsident der Bundesnetzagentur und Roger Kohlmann, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des BDEW, griffen die Fragen zur Regulierungswende auf und diskutierten unter anderem die noch ausstehende Kosten-Nutzen-Analyse zum Pflichteinbau der intelligenten Messsysteme sowie den Abbau von Investitionsbarrieren. Abschließend äußerten beide den Wunsch weiterhin konstruktiv miteinander im Dialog zu bleiben und gemeinsam am Großprojekt Energiewende zu arbeiten.
Aus Sicht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gab Staatssekretär Stefan Kapferer zum Thema „Nationaler Pakt für die Energienetze – Strategie der Bunderegierung“ einen Überblick über die bisher erreichten Ziele und die noch anstehenden Umsetzungen.
Eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion zum Thema der intelligenten Netze bildete den Schlusspunkt des ersten Tages. Unter dem Slogan „Ready for smart grids – ready for smart energy“ diskutierten Experten aus Energieversorgungsunternehmen, Herstellung und Verbänden die mögliche Umsetzung des Smart Grids aber auch die damit einhergehenden Kostenstrukturen und Handlungsbarrieren.
Der Tag endete hinter der denkmalgeschützten Fassade im Wasserwerk Berlin mit einer kommunikativen Abendveranstaltung.
Traditionell wurden am zweiten Tag insbesondere die Entwicklungen in der Regulierung aufgegriffen. Zudem stellte man sich der Frage inwieweit es neue Marktrollen und Geschäftsprozesse gibt und welche Marktteilnehmer in Zukunft am Energiemarkt agieren werden. Parallele Fachforen vertieften dann praxisorientierte Themen unter anderem zum Smart Metering, der Kostenprüfung und Anreizregulierung sowie den aktuellen Entwicklungen im Gasbereich.
Die zentrale netzwirtschaftliche Veranstaltung des BDEW wurde somit erneut mit mehr als 400 Teilnehmern zu dem Branchentreffen des Jahres. Die begleitende Fachausstellung rundete das Programm ab und lud in den Pausen zur Besichtigung und regen Meinungs- und Gedankenaustausch ein.
Thema
Die deutsche und europäische Energiewirtschaft stellt sich aktuell großen Herausforderungen und beschreitet den Weg in ein neues Energiezeitalter. Das Bekenntnis zur Energiewende fordert von den Netzbetreibern den zügigen Ausbau und die innovative Verbesserung bestehender Infrastruktur.
Mit dem Treffpunkt Netze bietet der BDEW den Mitgliedern der Branche ein ideales Forum, um die bisherigen Rückwirkungen der Energiewende auf die Unternehmen zu diskutieren.
Die Führungskräfte des Strom- und Gasbereiches treffen hier auf Verantwortliche aus Politik und Regulierungsbehörden. Die stetig steigende Teilnehmerzahl zeigt: auf diesem Fachkongress mit begleitender Fachausstellung suchen die Netzbetreiber den Gedanken und Informationsaustausch untereinander und vor allem auch mit Entscheidern aus Politik und Behörden.
Der diesjährige Treffpunkt Netze stellt die Entwicklungen der deutschen Energiepolitik und deren Auswirkungen auf die Netzwirtschaft in den Fokus. Die begründeten Erwartungen der deutschen Netzbetreiber an klare Vorgaben durch die Politik werden ebenso diskutiert wie der Standpunkt der Energiewirtschaft im Kontext von Smart Grids und Smart Energy – wo stehen die deutschen Netzbetreiber derzeit wirklich?
Der zweite Kongresstag rückt traditionell die Regulierung in den Mittelpunkt. Neben aktuellen und praxisbezogenen Umsetzungsfragen zu Netzentgelten, Kostenprüfung und Messzugangsverordnung wird der Weg in die 2. Regulierungsperiode aus Unternehmenssicht beleuchtet und es werden – gerade im Hinblick auf die zu bewältigenden Aufgaben – die neuen Marktrollen und Geschäftsprozesse diskutiert.
In den abschließenden Fachforen haben die Teilnehmer wahlweise Gelegenheit, sich Fragestellungen im Zusammenhang mit der Sicherheit im Smart Metering und Smart Grid zu widmen oder die Kostenprüfung und Anreizregulierung näher zu beleuchten. Des Weiteren werden die Themen Netzumbau, Pooling und regulierte Netzwirtschaft praxisnah aufgegriffen und im Bereich der Gasnetze die Entwicklungen bei GABi Gas sowie der Netzzugang in den Fokus gestellt.
Zielgruppe
Der Fachkongress richtet sich an Vorstände, Geschäftsführer und leitende Mitarbeiter von Netzbetreibern, insbesondere der Bereiche Netzwirtschaft, Netzmanagement, Regulierungsmanagement, Netzvertrieb und Netztechnik. Weiterhin angesprochen sind Verantwortliche und Mitarbeiter aus den Bereichen Unternehmensentwicklung, Recht, Abrechnung und Datenmanagement.

Das aktualisierte Programm 2012





